Aktuell

Online-Befragung Kulturnetzwerke Ruhr

 

Ihre Unterstützung ist gefragt!

 

Liebe Freundinnen und Freunde der Kunsthalle Recklinghausen,

liebe Besucherinnen und Besucher,

wir führen aktuell eine Onlinebefragung zum Thema Kultur im Ruhrgebiet durch. Bitte nehmen Sie sich kurz Zeit und unterstützen uns mit Ihrer Teilnahme!

 

Herzlichen Dank!

 

 

 

 

Kunstausstellung der Ruhrfestspiele 2017

 

Auf dem Weg zur Avantgarde – Die Künstlergruppe JUNGER WESTEN

Eine Hommage zum 70. Gründungsjubiläum

 

Ausstellungsdauer: 7. Mai bis 13. August 2017

 

Weitere Informationen zur Ausstellung

Vermittlungs-Team: Andries Heuts, Marion Rudel, Marieke Noordman, Eric Blanke

Öffentliche Führungen

 

Die nächste öffentliche Führung durch die Ausstellung "Auf dem Weg zur Avantgarde. Die Künstlergruppe JUNGER WESTEN" findet am Sonntag, dem 25. Juni, um 11 Uhr statt.

Den Rundgang leitet die Kunsthistorikerin Marion Rudel.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Teilnehmer zahlen lediglich den Eintrittspreis von 6 Euro (ermäßigt 3 Euro).

 

 

 

 

 

„Wir gestalten unseren Wunschspielplatz“

Sommer-Workshop für Kinder ab 8 Jahren

 

Wann? Am 24. und 25. Juni, jeweils von 14 bis 17 Uhr

 

Die Mitglieder der Künstlergruppe JUNGER WESTEN haben nicht nur Bilder und Skulpturen geschaffen, die man sich zurzeit in der Kunsthalle ansehen kann. Sie haben sich auch Tapetenmuster ausgedacht und sogar ein Klettergerüst für einen Spielplatz entworfen.

Aber, wie sieht eigentlich euer ganz persönlicher Wunschspielplatz aus?

Wir sammeln zunächst Ideen und bauen anschließend tolle Modelle aus unterschiedlichen Materialien, wie Pappe und Papier oder Knete und Eisstäbchen. Bei diesem Workshop sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt.

 

Der Unkostenbeitrag für den zweitägigen Workshop beträgt

15 Euro pro Kind

Eine Anmeldung bis Freitag, den 23. Juni ist erforderlich unter

Tel.: 02361-50 1935

Prof. Dr. Ferdinand Ullrich

Dem Ruhrgebiet verwachsen

 

Recklinghäuser Museumsdirektor Prof. Dr. Ferdinand Ullrich geht in den Ruhestand

 

Seit 1981 war er an der Kunsthalle Recklinghausen tätig, seit 1988 als Direktor der Städtischen Museen. Damit übertrifft er die Amtszeit von Vorgänger und Vorbild Thomas Grochowiak, Initiator der Künstlergruppe „junger westen“, der von 1952 bis 1979 die Museen leitete. Diese Traditionslinie ist auch deshalb von Bedeutung, weil Ullrich sich intensiv mit der Gründungszeit beschäftigt hat. 1999 wurde er mit einer Arbeit über die 1947 in Recklinghausen gegründeten Künstlergruppe an der Ruhr Universität Bochum promoviert. Gerade schließt er seine Arbeit an der Kunsthalle Recklinghausen mit einer umfangreichen Ausstellung zu eben jener Künstlergruppe ab: „junger westen – Auf dem Weg zur Avantgarde“.

 

1951 geboren studierte er von 1972 an der neugegründeten Kunstakademie in Münster bei dem Konzeptkünstler Timm Ulrichs und schloss 1978 mit dem Staatsexamen und dem Meisterschülerzeugnis ab. 1978 bis zum Beginn seiner Tätigkeit an der Kunsthalle Recklinghausen studierte er Kunstgeschichte, Philosophie und Pädagogik an der RuhrUniversität Bochum unter anderem bei dem legendären ersten Lehrstuhlinhaber Max Imdahl.

 

Ullrich selbst ist seit 1998 akademischer Lehrer und Honorarprofessor an der Kunstakademie Münster und hat dort unter anderem studentische Projekte im Rahmen der Emscherkunst 2010, 2013 und 2016 kuratiert.

 

Die Ausstellungstätigkeit in Recklinghausen war geprägt von wichtigen monographischen Ausstellungen, zumeist im Rahmen der Ruhrfestspiele, die Künstlern gewidmet waren, die sich mit dem charakteristischen Ausstellungsgebäude, dem alten Hochbunker am Hauptbahnhof, auseinandersetzten: Jannis Kounellis, Per Kirkeby, Tadashi Kawamata. Von den beiden letzteren holte er imposante Werke in den öffentlichen Stadtraum von Recklinghausen.

 

Zum Abschied gibt Ullrich noch ein Buch heraus, das sich mit der Geschichte des Ausstellungsgebäudes und seiner Interpretation durch die Künstler widmet. Wie nahezu alle Kataloge seiner Zeit hat er auch diesen Band selbst gestaltet und hier auch die Fotografien in einem Zeitraum von über 30 Jahren gemacht.

 

Ullrich geht nun in den planmäßigen Ruhestand. Aber es geht gleich weiter. Für 2018 koordiniert er anlässlich des Endes der Steinkohleförderung in Deutschland einen Ausstellungsreigen für 16 der RuhrKunstMuseen, deren Sprecher er seit 2015 ist.

 

Nachfolger wird sein langjähriger Mitarbeiter Hans-Jürgen Schwalm.

Foto: A. Heuts
Foto: A. Heuts
Foto: A. Heuts
Foto: A. Heuts

Kreative Kids treffen auf den JUNGEN WESTEN

 

... einige Inpressionen von der Kunstaktion für Kinder, die während der Eröffnung der Ausstellung "Auf dem Weg zur Avantgarde. Die Künstlergruppe JUNGER WESTEN" am 7. Mai. stattgefunden hat. Die jungen Künstler bearbeiteten Fotografien, die auch in der Ausstellung zu sehen sind. Nach den Eröffnungsreden wurden die neu entstandenen Kunstwerke unter den Besuchern verteilt.

RuhrKunstNachbarn. Wenn Stadt auf Museum trifft ...

 

Das neue Kooperations- und Vermittlungsprojekt der RuhrKunstMuseen für Schulen heißt RuhrKunstNachbarn und bietet Schülerinnen und Schülern eine umfassende Begegnung mit Kunst und urbanem Raum über die Grenzen der Heimatstadt hinaus. Neben dem Museumsbesuch spielt die Erkundung des Stadtraums eine wichtige Rolle. 

Jeweils zwei Museen bilden eine feste Partnerschaft. Zunächst wird das Kunstmuseum der Heimatstadt besucht, danach das benachbarte RuhrKunstMuseum. Schulen können nur Workshops buchen, die das
Museum der Heimatstadt mit einbeziehen.
Der Eintritt in die beiden Museen, die Teilnahme an den Workshops sowie alle benötigten Materialien sind für die Schulen kostenfrei.

 

Die Kunsthalle Recklinghausen und das Skulpturenmuseum Glaskasten Marl bilden ein Projekt-Tandem: Das eine Museum im Hochbunker, das andere im Glaskasten. Eines fast hermetisch geschlossen, das andere völlig durchlässig. Die unterschiedlichen architektonischen Bauweisen der Partnermuseen regen zur Auseinandersetzung mit der Sichtbarkeit von Kunstwerken in Innen- und Außenräumen an. Ausgestattet mit einem Forscherkit sammeln die Schülerinnen und Schüler in Recklinghausen Fundstücke aus dem Stadtraum, archivieren und präsentieren diese dann im Museumsraum. In Marl entwickeln sie im Ausstellungsraum Graffiti-Konzepte, um skulpturale Formen in den Außenraum zu überführen und sich den Stadtraum anzueignen. Auf dieser Grundlage wird an beiden Orten eine Verschiebung von Stadt- und Museumsraum inszeniert. Prinzipien musealen Handelns werden praktisch veranschaulicht, der museale Raum wird als Gestaltungsraum wahrgenommen.

 

Terminabsprache und Buchung der Workshops erfolgt über das zentrale Projektbüro der RuhrKunstNachbarn:

 

RuhrKunstNachbarn

Projektbüro im Museum Folkwang

Museumsplatz 1

45128 Essen
E-Mail: ruhrkunstnachbarn@ruhrkunstmuseen.com
Telefon: 0201-88 45 174 oder 0201-88 45 327
Telefonische Servicezeiten montags und donnerstags

 

Zum Info-Flyer "RuhrKunstNachbarn" (pdf)

Mein Museum – Kinder gestalten ihr Museum der Wünsche

 

Auch in diesem Jahr kann die Kunsthalle das Projekt „Mein Museum“ anbieten! In insgesamt drei Ferienaktionen erkunden Kinder die Kunsthalle und weitere Museen der Stadt Recklinghausen. Zusammen mit der Kunsthistorikerin Dr. Johanna Beate Lohff und der Künstlerin SARIDI./Sabine Riedel-Dieckmann schauen sie sich nicht nur die aktuelle Ausstellung an, sondern erforschen auch, wie man Kunstwerke und historische Objekte in einem Museum zeigen kann. Anschließend werden individuelle Museen nach den eigenen Vorstellungen und Wünschen entworfen und ganz konkret in eine Box gebaut. Das Projekt basiert auf einer Kooperation mit den Grundschulen Marienschule und Grundschule im Reitwinkel, den Jugendzentren Südpol und WiLmA e.V. und nimmt an den Förderprogrammen „MuseobilBOX“ des Bundesverbands Museumspädagogik e.V. und „Kultur macht stark!“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung teil.