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Gregor Hildebrandt, Installationsansicht Künstlerhaus Bethanien, Berlin, 2016

Gregor Hildebrandt, das Bild, das sich von selbst malt, 2017

Gregor Hildebrandt, Enden gehen und vergehen, 2016

Gregor Hildebrandt, GH Gardone, 2017

Gregor Hildebrandt

 

30. September – 18. November 2018

Gregor Hildebrandt wurde 1974 in Bad Homburg geboren,
studierte in Mainz und Berlin und ist seit 2015 Professor für
Malerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste in
München. 2016 wurde ihm der Falkenrot Preis des Künstlerhaus
Bethanien verliehen.
Gregor Hildebrandts Bilder, Objekte und Installationen
verarbeiten analoge Datenträger. So entstehen aus verformtem
Vinyl, Kassettenschachteln oder direkt auf Leinwand
angebrachten Tonbändern minimalistische Werke, raumhohe Stelen
oder bildhafte Tableaus, denen durch die musikalische
Vorgeschichte der verarbeiteten Materialien eine weitere,
unsichtbare Dimension hinzugefügt wird.
Hildebrandt schafft klare und trotz ihres bisweilen spröden
Materials höchst sinnliche Arbeiten mit einem starken
haptischen Charakter. Sein fast obsessives Arbeiten mit
physischen Tonträgern, Ton- und Videobändern, spiegelt sein
weitreichendes Reflektieren über Zeit, Material, Geste und
Form, also über Dinge, die aus dem Alltag bereits verschwunden
sind.