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Porträt Max Leiß

Max Leiß, Doubled dimensions, 2014

Max Leiß, Lapidarium, 2017

Max Leiß, Gott’s failed shot / Aposiopesle, 2017

Kunstpreis junger westen 2017

 

3. Dezember 2017 – 4. Februar 2018

Der 36. Kunstpreis »junger westen«, 2017 ausgeschrieben für Plastik, Skulptur und Installation, geht an Max Leiß. 1982 in Bonn geboren, studierte Leiß zwischen 2006 und 2012 an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe und der École Nationale Superièure des Beaux-Arts in Paris. Er lebt und arbeitet in Basel, Marseille und im Oberammergau.

 

„Max Leiß schafft höchst präsize Werke, die er in ein räumliches und inhaltliches Verhältnis zueinander setzt. In seinen Rauminstallationen etabliert er räumliche Beziehungen und damit auch ein imaginatives, zuweilen narratives Gefüge. Materialität und Form erinnern uns an eine Dinglichkeit, die wir aus unserem alltäglichen Leben kennen. Ein blaues Stahlgerüst wird in unserer Vorstellung zur Rutsche, ein Fragment in der Wand trennt den Raum wie einen Hinterhof ab und realisiert eine Konstellation, die permanent Funktion evoziert. Unser Bedürfnis nach Nützlichkeit wird jedoch positiv enttäuscht: Das Werk verweigert sich einem konkreten Gebrauch zugunster einer haptischen und gedanklichen Eigenständigkeit.“ So lautet die Begründung der Jury, die nicht nur den diesjährigen Preisträger bestimmte, sondern auch insgesamt zwanzig Künstler_innen für die Ausstellung auswählte.

 

Neben Max Leiß nehmen folgende Künstler_innen an der Ausstellung teil, die anlässlich der Preisverleihung am 3. Dezember in der Kunsthalle eröffnet wird: Malte Bartsch, Pachet Fulmen, Anna Grath, Hannah Hallermann, HazMatLab, Max Hölter, Bastian Hoffmann, Justyna Janetzek, Damaris Kerkhoff, Anne Kristin Kristiansen, David Kroell, Daniel Kuge, Agnes Lammert, Isabel Nuno de Buen, Mira Sasse, Raphael Sbrzesny, Elisabeth Stumpf, Jessica Twitchell und Katharina Zimmerhackl. 

 

Der Kunstpreis »junger westen« ist der erste Förderpreis für Bildende Kunst, den eine deutsche Kommune nach 1945 auslobte. Dotiert mit 10.000 Euro wird er als Förderpreis für Bildende Kunst der Stadt Recklinghausen mit Unterstützung der Kulturstiftung der Stadtsparkasse Recklinghausen alle zwei Jahre vergeben.

 

Der Jury gehörten in diesem Jahr Prof. Bogomir Ecker, Düsseldorf, Georg Elben, Skulpturenmuseum Glaskasten Marl, Dr. Anna Fricke, Museum Folkwang Essen, Dr. Marianne Wagner, LWL-Museum für Kunst und Kultur - Westfälisches Landesmuseum + Skulptur Projekte Münster sowie als geborene Mitglieder Christoph Tesche, Bürgermeister der Stadt Recklinghausen, Holger Freitag, Vorsitzender des Ausschusses für Kultur, Wissenschaft und Stadtgeschichte der Stadt Recklinghausen und Dr. Hans-Jürgen Schwalm und Kerstin Weber, Kunsthalle Recklinghausen an.

 

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Werken aller ausstellenden Künstler_innen.

 

Gefördert wird die Ausstellung durch die

Sparkasse Vest Recklinghausen.

 

Einladung zur Ausstellungseröffnung (pdf)