Öffentlicher Raum

Kunst im öffentlichen Raum in Recklinghausen

Broschüre zur Kunst im öffentlichen Raum in Recklinghausen

(Stand 2008)

 

Broschüre als pdf-Datei (822 kb) >>>

Leiko Ikemura, Hasentempel, 2015

Leiko Ikemura

* 1951 in Tsu, Mie, lebt und arbeitet in Berlin und Köln

Hasentempel, 2015

 

Das Werk wurde am 20. September 2015 um 13 Uhr am Europaplatz (Busbahnhof) mit einem Volksfest der Öffentlichkeit übergeben.

 

Geschenk der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West an die Stadt Recklinghausen im Jahre 2015

Michael Sailstorfer

* 1979 in Velden/Vils

Mückenhäuser, 2014


Das Werk wurde im Rahmen eines Wettbewerbs »Kunstmeile Recklinghausen – künstlerische Gestaltung eines Radweges auf einer ehemaligen Zechenbahntrasse« im jahre 2012 ausgewählt. 

In der Nacht dienen die erleuchteten, gleichsam materielosen Metallkörper, die über normale Strassenleuchten gestülpt sind, als Fallen für Mücken. Tagsüber sind sie voluminöse, über den Köpfen schwebende Architekturmodelle. 

Das Werk wurde am 14. Mai 2014 in Anwesenheit des Künstlers eingeweiht.


Förderer:
Kulturstiftung der Stadtsparkasse Recklinghausen
Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

 

Dokumentation Wettbewerb als pdf (2,8 MB) >>>

Dokumentation Siegerentwurf als pdf (5,1 MB) >>>

Danuta Karsten

* 1963 in Mała Słońca Danzig/Polen

Stadtkuppel, 2013

Das Werk wurde im Rahmen eines Wettbewerbs »Kunst im Kreisverkehr« im jahre 2012 ausgewählt und am 7. Juli 2013 in Anwesenheit der Künstlerin der Öffentlichkeit übergeben.

Dem Werk liegt der Straßenplan der Altstadt von Recklinghausen zugrunde. Der lineare Strassenverlauf ist zu einer Halbkugel über die gesamte innere Kreisfläche gewölbt.

Förderer: 

Kulturstiftung der Stadtsparkasse Recklinghausen
Kunstverein Recklinghausen
Förderverein für Bildende Kunst Recklinghausen

Tadashi Kawamata

* 1953 in Mikasa, Hokkaido, lebt in Paris

Tower und Walkway, 2010

 

Am östlichen Ende der Emscher-Insel, in der Nähe des Wasserkreuzes – dem sogenannten Emscher-Düker – an dem sich die Emscher und der Rhein-Herne-Kanal kreuzen, findet sich die Skulptur „Walkway and Tower“ des japanischen Künstlers Tadashi Kawamata.. Es ist eines der im Rahmen der Emscher Kunst.2010 entstandenen permanent installierten Kunstwerke. Zu erreichen ist es am besten per Rad oder zu Fuß auf der Emscher-Insel-Tour oder dem Emscher Radweg. Kawamata errichtete auf einer aufgeschütteten, begrünten Anhöhe einen 12 Meter hohen, hölzernen Aussichtsturm mit einem Steg,der zickzackförmig den sanft ansteigenden, begrünten Hügel hinaufführt. Erklimmt der Besucher die 42 Stufen der eisernen Wendeltreppe im Inneren des Turms, wird er mit einem Blick über die gesamte Breite der Emscher-Insel bis hin zum Rhein-Herne-Kanal belohnt. Obwohl die Werke Kawamatas als „benutzbare“ Architekturen errichtet sind, sieht der Künstler selbst seine Werke als Skulpturen, die das normale Erleben der Umgebung in der sie sich befinden, durchbrechen und so neue Sichtweisen schaffen. Meist beschäftigt sich Kawamata mit Orten, die sich im Umbruch, im Ab- oder Aufbau befinden und setzt sich mit ihrer Geschichte auseinander. Passend zu diesem Werden, Vergehen und Entstehen wirken seine Werke provisorisch und unfertig. Meist sind sie aus Holz, dem bevorzugten Material des Künstlers, errichtet. Auch der hölzerne Aussichtsturm und der Holzsteg erwecken beim Besucher den Eindruck des Unfertigen und roh Zusammengezimmerten. Die raum- oder ortsbezogenen Projekte Kawamatas, die meist temporär errichtet werden, sind unter anderem in Japan, Deutschland oder Frankreich, der Wahlheimat des Künstlers, zu finden.  Der von Kawamata gewählte Standort des Aussichtsturms ermöglicht es dem Besucher genau jenes Werden und Entstehen zu beobachten. Mit dem Blick auf die Emscher kann die Umwandlung eines übelriechenden, in ein Betonbett gepressten Abwassersystems in einen sauberen, renaturierten Fluss verfolgt werden – einem Großprojekt, das über einen Zeitraum von 30 Jahren im Jahre 2020 abgeschlossen sein soll. Zugleich kann hier symbolisch die Wiederherstellung der Emscher für den in der gesamten Region stattfindenden Strukturwandel erlebt werden.

Henry Moore

 

Two Piece Reclining Figure No 5, 1963/64

 

259 x 372 x 172 cm

(Festspielhaus, Otto-Burrmeister-Allee)

Architekten: Auer + Weber und Partner 1998/99

Henry Moore

 

Two Piece Reclining Figure No 5, 1963/64

 

(Festspielhaus, Otto-Burrmeister-Allee)

vor dem »alten« Festspielhaus (1964)

Architekten: Hannes und Ganteführer, 1964

Per Kirkeby

 

Backsteinskulptur für Recklinghausen, 1996

 

26 x 4,50 x 2,50

(Lohtor, Kurfürstenwall)

Timm Ulrichs

 

Das Ganze und die Teile, 1990/91

 

Mahnmal für die jüdischen Opfer des Faschismus in Recklinghausen

2 Granithalbkugeln, Ø je 120 cm, Granitplattenweg 600 x 120 cm in einer Kreisfläche aus Porphyr, Ø 600 cm

(Herzogswall, Westerholter Weg)